Die Schweiz – Erfolgsmodell und Baustelle
Wo sich in der globalisierten Welt die Krisen jagen, ist die Schweiz noch immer ein Hort von Stabilität und Prosperität. Monika Bütler sagt in NZZ Standpunkte, warum.
Wo sich in der globalisierten Welt die Krisen jagen, ist die Schweiz noch immer ein Hort von Stabilität und Prosperität. Monika Bütler sagt in NZZ Standpunkte, warum.
Die jüngste Schlappe in Grossbritannien für Theresa May, der Coup von Emmanuel Macron in Frankreich, die schicksalshafte Wahl von US-Präsident Donald Trump: Die Weltpolitik wird regelmässig erschüttert. Konstant scheint einzig die Inkonstante. Ein Gespräch im SRF Club über unser Leben in einem Zeitalter der radikalen Ungewissheit.
Die Einigung Chinas und sein Aufstieg zur Weltmacht gehört zu den Kernentwicklungen unserer Epoche. Ein Gespräch mit dem China-Kenner Helwig Schmidt-Glintzer in NZZ Standpunkte.
Hamed Abdel-Samad ist ein profilierter Kritiker des Islamismus wie des Islam. Als ehemaliger Muslimbruder kennt er den Jihadismus von innen. Angesichts des grassierenden jihadistischen Terrors diagnostiziert Abdel-Samad eine Gewaltbereitschaft, die im Koran selber durch die Verbindung von Religionsstiftung und Machtpolitik angelegt sei. Er hält es an der Zeit, das Buch einer neuen Lesart zuzuführen. Ein äusserst lehrreiches Gespräch in NZZ Standpunkte.
Das Nein zur USR III ist eine «historische» Niederlage für die Bürgerlichen und die Wirtschaft. Die Politikphilosophin Katja Gentinetta fordert ein verstärktes Engagement der Unternehmer. Sie müssten vermehrt mit ihrer Belegschaft reden. Ein Interview in Watson.
Der Liedermacher und Poet Wolf Biermann ist ein eminenter Zeuge des 20. Jahrhunderts. Als bekennender Kommunist war er lange der Barde der DDR und der wirkungsmächtigste Poet der deutschen Teilung. In Biermanns Autobiographie wird offenbar, welche Faszination vom Kommunismus ausging und welche Abgründe sich mit ihm verbanden. NZZ Standpunkte mit dem deutschen Liedermacher Wolf Biermann über seine prägende Hamburger Kindheit, sein Leben in der DDR zwischen Anpassung und Widerstand sowie seine geistige Befreiung nach 1989.
Die Globalisierung öffnet Firmen die Grenzen und ermöglicht einen ungebremsten Waren- und Kapitalverkehr. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Nachteile diese Entwicklung mit sich bringt. Eine Diskussion mit Katja Gentinetta, Co-Autorin des gleichnamigen Buches, Rolf G. Schmid, dem ehemaligen CEO des Outdoorbekleidungsunternehmens Mammut, und dem Generalsekretär der Gewerkschaft VPOD, Stefan Giger im Theater Tuchlaube Aarau.
Die einen wollen kämpferisch «dem Volk die Macht zurückgeben», die anderen befürchten nachdenklich «zu viel Volk». Wo steht die Demokratie? Und worauf sollten wir uns besinnen? Eine Winterrede aus dem Fenster Karls des Grossen in Zürich.
Wie alle Industrienationen bleibt auch die Schweiz von Überalterung nicht verschont. Die Lebenserwartung der Menschen steigt und steigt – und wirklich zur Diskussion steht immer nur die Sicherheit der Renten. Dabei ginge es darum, vertieft zu verstehen, was diese Entwicklung für den Einzelnen und für die Gesellschaft bedeutet. NZZ Standpunkte mit der deutschen Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Hannelore Schlaffer über das Geschenk eines längeren Lebens, über die Stellung der alten Menschen in unserer auf Jugendlichkeit fixierten Gesellschaft sowie über die Kunst des Alterns.
Die Globalisierung steht nicht zum ersten Mal in derhttps://www.katja-gentinetta.ch/wp-admin/edit.php Kritik. Neu aber ist, dass sich auch das WEF intensiv mit dieser Kritik befasst. Worum geht es im Kern? Antworten dazu in der Basler Zeitung und der Zentralschweiz am Sonntag.
Neujahrsvorsätze sollte man sich vorausschauend vornehmen und schriftlich festhalten. Dieses Jahr sollte spät noch ein Vorsatz hinzukommen: der Fokus. Anlässlich eines Tags, an dem ich ohne Handy unterwegs war. Ein Erfahrungsbericht in der AZ Nordwestschweiz.
Die Politikphilosophin und Fernsehmoderatorin Katja Gentinetta hält es mehr mit Eco statt mit Goethe und sagt, dass sie mehr Alp- als Albträume hat. 33 Fragen zum Jahreswechsel im St. Galler Tagblatt.
Der Nationalrat ist für eine sanfte Umsetzung der Zuwanderungsinitiative. Die SRF4 Freitagsrunde kann mit diesem pragmatischem Entscheid leben. Lieni Fügistaller will die Leute anstellen, die er für gut befindet. Katja Gentinetta führt den Bürokratismus auf die SVP zurück.
Die Zeiten ändern sich, neue Herausforderungen kommen auf uns zu. Wie kann ein Kanton darauf reagieren? Welche Themen sind wichtig, welche Rollen unabdingbar? Eine Diskussion anlässlich der Kaderveranstaltung des Kantons St. Gallen.
Der Basler Pharmakonzern Roche zeichnet sich durch eine einzigartige Erfolgsgeschichte aus. Die 1896 gegründete Firma war lange Jahre führend in der chemisch-pharmazeutischen Forschung, aus der so bekannte Medikamente wie Valium und Tamiflu hervorgingen. Mit der Entwicklung von Biotechnologie hat Roche seinen Fokus verändern – das Unternehmen ist heute weltweit führend in Krebsforschung und Krebstherapie. NZZ Standpunkte mit Severin Schwan, CEO Roche, über die Erfolgsstrategien des Basler Pharmakonzerns, die Notwendigkeit, innovativ zu bleiben, sowie über die Bedeutung des Standortes Schweiz.
Die SRF4 Freitagsrunde diskutiert Befunde aus dem Jahrbuch „Qualität der Medien. Was Journalisten lernen müssen, aber auch Bürgerinnen und Bürger? Die Diskussion würde noch andauern, aber es musste noch ein zweites Thema besprochen sein: Klassenkampf – Die richtige Strategie der SP Schweiz?
Wie war diese Wahl möglich? Diese Frage stellen sich viele nach der Kür von Donald Trump zum US-Präsidenten. Ist Trump ein Populist, der dank Hass und Angst gewählt wurde? Oder versteht er einfach das Volk – im Gegensatz zum politischen Establishment, zur «Classe Politique»? Die Diskussion in der Arena auf SRF.
Wie verhalten sich die Begriffe der Heimat und der Nation zueinander? Was heisst Heimat in einer Zeit, in der sich Ökonomie, Kultur, Kommunikation, Mobilität immer stärker entgrenzen und umgekehrt der Bocksgesang, der nach Grenzzäunen und Mauern ruft, immer stärker anschwillt? Eine Diskussion an der BuchBasel.
Osteuropa ist eine von den Westeuropäern nicht eben mit viel Aufmerksamkeit bedachte Region. Spätestens mit der Flüchtlingskrise von 2015 hat sich dies geändert. Der Umgang mit den vielen bei uns Schutz und Glück suchenden Muslimen hat gezeigt, dass es zwischen West und Ost erhebliche Mentalitätsunterschiede gibt. NZZ Standpunkte mit dem Schweizer Osteuropahistoriker Oliver Jens Schmitt über die historischen Beweggründe, über die politischen Perspektiven der Region und das neue geistige Spannungsverhältnis in Europa.
Mehrere knapp ausgegangene Volksabstimmungen der letzten Jahre zeugen von tiefer Gespaltenheit der Eidgenossenschaft. Gibt es ihn noch, den klugen, versöhnlichen Kompromiss? Bleibt die Schweiz mit ihren besonderen politischen Institutionen der oft beschworene Sonderfall, oder ist sie auf dem Weg zum europäischen Normalfall? Ein Buchbeitrag.