Ethik kann man nicht verordnen
Was macht eine politische Philosophin? Steckt die Schweiz in einer Krise? Fehlt es in Wirtschaft und Politik an Ethik? – Ein Interview in der Neuen Luzerner Zeitung.
Was macht eine politische Philosophin? Steckt die Schweiz in einer Krise? Fehlt es in Wirtschaft und Politik an Ethik? – Ein Interview in der Neuen Luzerner Zeitung.
Souveränität und Neutralität gehören ganz wesentlich zum Selbstverständnis der Schweiz. Beide Eigenschaften hat die Schweiz jedoch nicht nur sich selbst zu verdanken. Und sie stehen in starkem Kontrast zur wirtschaftlichen Offenheit der Schweiz. Angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen stellt sich die Frage, wie sich die Schweiz der Globalisierung stellen will und was dies für ihre Identität bedeutet. Ein Referat auf dem Podium Interface der Fachhochschule Nordwestschweiz.
How can Switzerland collaborate with the New Member States of the European Union on equal footing in research? A closing conference on the achievements of the Sciex Programme on Septmeber 25 in Bern – a programme that calls for a continuation.
Die erste Bundesverfassung von 1848 legte den Grundstein der heutigen Schweiz. Als damals einzige Republik sowie Demokratie des Kontinents hat die Schweiz den Prozess der europäischen Integration vorausgenommen. Auf diesem Weg wollen wir weitergehen – für eine starke und weltoffene Schweiz inmitten von Europa. – Ein Referat über die Souveränität heute anlässlich der Feier vom 12. September in Bern.
Ferien sind Freizeit: freie Zeit, arbeitsfreie Zeit. Dennoch ist es nicht ganz einfach, sich dieser freien Zeit hinzugeben. Ferien bleiben ein Versuch – aber einer, den es sich nach Hause mitzunehmen lohnt. Ein Essay im wörtlichen Sinne in der AZ Nordwestschweiz.
Die Regierung von Baden-Württemberg arbeitet an der Politik des Gehörtwerdens mit dem Ziel, die Mitsprache der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Der Kanton Aargau hat sich in den vergangenen Jahren gerade auch in Fragen der Demokratieentwicklung hervorgetan. Ausführliche Debatten hierzu an der ingesamt sechsten Demokratiekonferenz – 2015 wiederum in Stuttgart.
Wissenschaftliche Exzellenz ist die Voraussetzung für eine akademische Karriere. Wie aber wird sie gemessen? Werden ihr quantitative Parameter wie der „Impact Factor“ gerecht? Wie wird die Qualität beurteilt und wie der Forschergeist berücksichtigt? Eine Diskussion des Graduate Campus an der Universität Zürich anlässlich der Verleihung der Mercator Awards.
Vor allem junge Menschen loten die Grenzen ihres Handelns immer extremer aus. Religiöser Extremismus stellt derzeit die westliche Welt vor grosse Herausforderungen. Warum gibt es das? Hat es mit dem Leben in unserer Hochsicherheitsgesellschaft zu tun? Dem Drang der Menschen auszubrechen? Eine Diskussion im Wenkenhof Riehen, übertragen von auf Tele Basel.
Die Vereinbarkeit zwischen Familie und beruflicher Karriere ist nach wie vor für viele schwierig. In jüngster Zeit ist sogar die Rede von der „Vereinbarkeitslüge“: Familie und Beruf bleiben bis zu einem gewissen Grad unvereinbar, und Lebensentscheidungen haben ihren Preis. Doch stimmt das? Müssen wir hinnehmen, dass man im Leben eben nicht alles haben kann? Ein Podium der Schweizerischen Studienstiftung.
Auf Einladung des österreichischen Botschafters und der Aargauer Zeitung erlebten prominente Vertreter von Bund und Kanton ein aufschlussreiches Podium zur Rolle der Presse im Krieg.
Wie steht es um unsere direkte Demokratie? Katja Gentinetta diagnostiziert eine Überhöhung der Volkssouveränität. Die Politikphilosophin warnt vor einem „Spiel mit dem Feuer“ und seinen Folgen: Unzufriedene Stimmbürger, die der politischen Elite mit einem Ja zu umstrittenen Volksinitiativen Denkzettel verpassen wollten, seien sich nicht bewusst, dass sie damit Verfassungsrecht schrieben. Ein Interview auf swissinfo.ch.
„Wohlstand“ wird als Begriff in der Philosophie nicht diskutiert – Ziel ist vielmehr die „Wohlfahrt“. Und wer über „Verteilung“ spricht, meint „Gerechtigkeit“. Ein philosophischer Streifzug von der Antike bis heute macht deutlich: Am Beginn stand die ethische Reflexion über die Tugend des Einzelnen, am Ende ist es die politikphilosophische Frage nach den Grenzen des Wohlfahrtstaats. Ein Referat anlässlich der Tagung der Fondation CH2048.
Im Juli 2014 habe ich mich entschieden, mit den Sternstunden am Schweizer Fernsehen aufzuhören, um mich ganz meiner unternehmerischen Tätigkeit widmen zu können. Ich danke allen, die meine Gespräche mit Interesse verfolgt haben. Meine Gespräche finden Sie hier – und bei SRF, Sternstunde Philosophie.
Ob in England, Frankreich oder der Schweiz: Die EU steht in der Kritik. Fehlende nationale Souveränität, zu wenig Demokratie und zu viel Bürokratie, bemängeln Kritiker. Das letzte Sternstunden-Gespräch von Katja Gentinetta mit der EU-Spitzenpolitikerin Viviane Reding über die Zukunft Europas.
Rechts Überholen ist normal, blinken ist uncool. Ein paar Gedanken im Magazin Vivai über die Verrohung der Sitten – selbst auf die Gefahr hin, dass ich mich als Autofahrerin gleich für jegliche ethische Auseinandersetzung disqualifiziere…
Mit seinem Buch „Selbst denken. Eine Anleitung zum Widerstand“ hat Harald Welzer in den vergangenen zwölf Monaten Aufsehen erregt und der Diskussion um eine nachhaltige Lebensweise eine neue Dynamik verliehen. Ein Vortrag und eine Diskussion mit Harald Welzer und Katja Gentinetta im Rahmen von „Salon Utopia. Gespräche zur Zukunft“, Theater Tuchlaube, Aarau.
Vor 25 Jahren fiel die Mauer – eine Zäsur, die nicht nur für Deutschland eine Wende bedeutete. Der Einschnitt am Ende des 20. Jahrhunderts beendete gleichzeitig das «Zeitalter der Ideologien». Ein Gespräch mit dem Historiker Heinrich August Winkler über das Ereignis und dessen Folgen.
Obwohl er Krisen beschwört und Endzeitstimmung verbreitet, bleibt Jeremy Rifkin stets auch Optimist und weiss, wie die Welt zu retten ist. In bisher 18 Büchern und ungezählten Beiträgen in der Presse legte der einflussreiche Soziologe schon manch strittige Prognose vor. In seinem neusten Buch «Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft» sagt er einen Wandel zu „Collaborative Commons“ voraus – oder, wie in der Schweiz schon lange bekannt: Allmenden. Ein Gespräch.
Das Ja zur Masseneinwanderungsinitiative hat die Beziehung der Schweiz zu Europa radikal in Frage gestellt. Schottet sich die Schweiz ab? Oder liegt sie im europäischen Trend, wo sich ein neuer Nationalismus breit macht? Ein Gespräch mit Georg Kohler und Joëlle Kunz.
Der Krieg in der Ukraine beschäftigt auch die Freitagsrunde. Vor diesem Hintergrund werden die Pläne des VBS zur Weiterentwicklung der Armee diskutiert. Ausserdem geht es um die Schweizer Bischöfe, die Waffenlieferungen an die Kurden als «ultima Ratio» gutheissen. Und um die Frage, wie politisch die Schule eigentlich sein soll.