Corona-Notstand: Patient gerettet, Wirtschaft tot?
Österreich: über 562'000 Arbeitslose, Umsatzeinbussen in Milliardenhöhe, Hunderttausende haben Existenzängste: Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Massnahmen werden immer deutlicher. Den Hoffnungen auf eine baldige Rückkehr zur Normalität erteilte die Regierung erneut eine deutliche Absage. Lässt sich der Kollaps des Gesundheitssystems tatsächlich nur mit einem umfassenden Shutdown verhindern? Sind die Corona-Daten wirklich valide genug, um die schlimmste Massenarbeitslosigkeit seit dem Zweiten Weltkrieg zu rechtfertigen? Und sind die Hilfen der Regierung ausreichend? Katja Gentinetta als Gast (zugeschaltet) beim Talk im Hangar-7.
Corona-Virus – Tödlicher Angriff auf das globale Wirtschaftssystem?
Das Coronavirus erfasst alle Regionen – weltweit. Erschüttert wird dabei nicht nur das persönliche Leben, sondern auch das ganze Wirtschaftssystem. Im Kulturplatz auf SRF reagiert Katja Gentinetta auf den renommierten Philosophen Slavoj Žižek, der meint, Covid-19 habe den international vernetzten Kapitalismus tödlich getroffen und einen Systemwechsel fordert.
Das Verhältnis von Freiheit und Verantwortung wird neu verhandelt werden müssen
Die Welt wird nach der Corona-Krise nicht mehr dieselbe sein wie zuvor. Was die Finanzkrise für die Wirtschaft und die Wahl Donald Trumps für die Politik waren, wird der Corona-Virus für die Staaten und Gesellschaften als Ganzes sein. Die Wirtschaftskolumne in der NZZ am Sonntag.
Geld allein hilft in Frankreichs Agglomerationen nicht
Warum es sich lohnt, sich mit den «Elenden» in den Banlieues zu befassen und mit den Bedingungen ihrer Existenz zu experimentieren. Die Wirtschaftskolumne in der NZZ am Sonntag.
Das Coronavirus ist ein Weckruf für uns, die Abhängigkeit von China zu senken
Als «schwarzen Schwan» bezeichnen Ökonomen ein unwahrscheinliches Ereignis, das bei seinem Eintreten aber weitreichende Folgen hat. Hat das Virus das Zeug, zu so einem «schwarzen Schwan» der Globalisierung zu werden? Die Wirtschaftskolumne in der NZZ am Sonntag.
Freihandelsabkommen müssen die gemeinsamen Standards hochsetzen, nicht absenken
Jetzt ist der Moment, Mindeststandards und Massnahmen, die an Klimakonferenzen vereinbart werden, als Grundlage in Handelsabkommen zu übernehmen. Die Wirtschaftskolumne in der NZZ am Sonntag.
Irak, Iran, USA – im Zweistromland könnte die Krise in einen Krieg kippen
Die Lage im Mittleren Osten ist so angespannt wie lange nicht mehr. Iran gebärdet sich aggressiv-expansiv, die USA halten ratlos-drastisch dagegen, und der Irak wird immer mehr zu einem «gescheiterten Staat». Der Islamwissenschafter Wilfried Buchta analysiert die Lage eingehend für NZZ-Standpunkte.
Bernhard Matinée mit Katja Gentinetta
Die Bernhard Matinée hat innert kürzester Zeit eine treue Anhängerschaft gefunden und ist in ihrer Art einmalig. Sie wird geprägt von Moritz Leuenberger als Gastgeber. Er empfängt am späten Sonntagvormittag Persönlichkeiten zu einer kulturellen, philosophischen, politischen und vor allem unterhaltenden Gesprächsrunde - dieses mal Katja Gentinetta.
Unternehmen, seid mehr als reine Kapitalmaschinen!
Wie entwickelt sich der Kapitalismus in diesem Jahrzehnt? Diese Frage zu verfolgen, wird spannend. Die Wirtschaftskolumne in der NZZ am Sonntag.
Künstliche Intelligenz oder künstliche Ignoranz? Wo Mensch und Maschine an ihre Grenzen stossen
Am 15. Wirtschaftssymposium Aargau vom 15. Januar 2020 referierte Katja Gentinetta zu «Ignoramus! – Wir wissen es nicht! lautet die Losung der Skeptischen. Was die künstliche Intelligenz alles mit sich bringt, ist heute nur schwer abzuschätzen. In jedem Fall widerspiegelt sie die gesamte Palette der menschlichen Möglichkeiten und fordert uns Menschen auf, ihr Grenzen zu setzen.»
Der Kapitalismus ist nicht in der Krise – aber ihm stehen spannende Zeiten bevor
Die heute dominierende Wirtschaftsform hat nicht nur Gutes gebracht. Doch sie bleibt allen Alternativen weit überleben. Die Wirtschaftskolumne in der NZZ am Sonntag.
Die Zukunft der Migration – Europas Angst und Ratlosigkeit
Während es im Nahen Osten einmal mehr brennt, findet jeden Tag still eine Krise statt, für die es bis heute keine Lösung gibt: Immer mehr Menschen drängen von Süden her über das Mittelmeer nach Europa. Was ist zu tun? NZZ Standpunkte befragte den Migrationsexperten Gerald Knaus.