Sicherheitspolitisches Forum St. Gallen
Sprache ist nie neutral. Begriffe wie Freiheit, Demokratie oder Recht werden in geopolitischen Auseinandersetzungen zunehmend umkämpft und politisch umgedeutet. Zusammen mit Prof. Christine Abbt diskutierte Katja Gentinetta an den Security Days 2026 des Sicherheitspolitischen Forums St. Gallen über Sprache als Machtfaktor und die Bedeutung von Verständigung in offenen Gesellschaften.
Auf einem Panel mit Ministerpräsident Kretschmann
Desinformation zielt darauf ab, Gesellschaften zu spalten – und eine gespaltene Gesellschaft verliert an Resilienz. Gerade vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie demokratische Teilhabe heute wirksam gestaltet werden kann. Auf Einladung von Winfried Kretschmann war Katja Gentinetta zu Gast auf einem Panel zu «Demokratie und Bürgerbeteiligung» im Rathaus Bern.
FRIEDEN ein Ensembleprojekt der AG Theater Rämibühl
Als fiktive Schulleiterin durfte ich das Ensembleprojekt FRIEDEN der Theater AG Rämibühl eröffnen: ein Stück, das eindrücklich zeigt, was es bedeutet, wenn sicherheitspolitische Fragen plötzlich konkret und persönlich werden, und das zentrale Fragen zu Verantwortung, Krieg und politischen Entscheidungen ins Zentrum stellt.
Was (ver)erben wir? Lukas Bärfuss im Gespräch mit Kaltërina Latifi und Katja Gentinetta
Was haben wir selber durch unsere Herkunft mitbekommen und was werden wir dereinst unseren Nachkommen hinterlassen, und wo sehen wir unsere Verantwortung für die Welt? Diese und andere Themen im Gespräch zwischen Lukas Bärfuss, Katja Gentinetta und Kaltërina Latifi.
Brandmauern gelten den Prinzipien des demokratischen Rechtsstaats
Extreme Parteien links und rechts der Mitte feiern in ganz Europa Erfolge. Den Wählerwillen zu ignorieren aber wäre falsch. Hingegen sollten jene Parteien, die eine solide Regierung bilden wollen, die Themen ernst nehmen, die die Wahlerfolge begründen - und dafür auch die eigenen Tabus hinterfragen.
Der Sieg der Lüge
Fake News und Lügen von Politikern wären durch die Realität ganz einfach aufzudecken. Aber immer mehr Menschen dringen gar nicht mehr durch zur Realität – und genau das ist auch das Kalkül von Politikern wie Wladimir Putin oder Donald Trump.
Wenn der Politiker zum Psychologen wird
Brexit, Trump, Terror und Traumata – viele Phänomene des öffentlichen Lebens sind nur mit einem Übermaß an Gefühlen zu erklären. Dieser Herausforderung sollte sich die Politik konsequenterweise mit einer Methode aus der Psychologie entgegenstellen.
Eine gefährliche Mischung
Demokratie, Freiheit, Sicherheit, Wohlstand – diese Errungenschaften des Westens sind manchen Ideologen egal. Das müssen wir wohl hinnehmen. Nun aber könnten sie als Putins nützliche Idioten den Kriegsverlauf in der Ukraine beeinflussen.
Wie viel Mut ist Pflicht?
Widerstand kann ein totalitäres Regime schwächen oder sogar zu Fall bringen. Aber dürfen wir die dafür nötige Risikobereitschaft von anderen Menschen einfordern?
Dann ist der Mensch ein Mensch
Nach den Frauen fordern immer mehr und immer kleinere Minderheiten Rücksicht auf ihre Be- und Empfindlichkeiten. Doch die Bedachtnahme auf möglichst alle Gruppen stößt an ihre Grenzen. Dabei könnte das Problem mit ein paar Prinzipien gelöst werden.
Die neuen Frauen an der Macht
In jüngster Zeit erobern Frauen mit Sachverstand und Durchsetzungskraft höchste Ämter in der Politik. Die meisten bewähren sich – auch in Krisenzeiten. Doch alle sind sie dem besonderen Argwohn einer klischeeverseuchten Öffentlichkeit ausgesetzt.
Der Preis der Untätigkeit
Jahrzehntelang haben Deutschland, die Schweiz und Österreich Investitionen in erneuerbare Energie vermieden. Es gab ja billige Importe. Jetzt rächt sich das lange Nichtstun. Und wir bezahlen mit unserer Moral.