Sicherheitspolitisches Forum St. Gallen
Sprache ist nie neutral. Begriffe wie Freiheit, Demokratie oder Recht werden in geopolitischen Auseinandersetzungen zunehmend umkämpft und politisch umgedeutet. Zusammen mit Prof. Christine Abbt diskutierte Katja Gentinetta an den Security Days 2026 des Sicherheitspolitischen Forums St. Gallen über Sprache als Machtfaktor und die Bedeutung von Verständigung in offenen Gesellschaften.
FRIEDEN ein Ensembleprojekt der AG Theater Rämibühl
Als fiktive Schulleiterin durfte ich das Ensembleprojekt FRIEDEN der Theater AG Rämibühl eröffnen: ein Stück, das eindrücklich zeigt, was es bedeutet, wenn sicherheitspolitische Fragen plötzlich konkret und persönlich werden, und das zentrale Fragen zu Verantwortung, Krieg und politischen Entscheidungen ins Zentrum stellt.
Würden Sie fürs eigene Land in den Krieg ziehen?
Europa und die Schweiz rüsten auf. Doch es fehlen Soldaten. Wer geht kämpfen, wenn es hart auf hart kommt? Braucht es wieder eine Wehrplicht? Eine Gewissensprüfung? Und darf der Staat überhaupt zum Töten zwingen? Ein Streitgespräch über Sicherheit, Krieg und Frieden in der Sternstunde Philosophie.
Die Nachkriegsordndung ist am Ende
Seit dem Eklat während des Empfangs von Selenskyj im Weissen Haus und der Absage Trumps von weiteren Waffenlieferungen an die Ukraine ist die Nachkriegsordnung definitiv am Ende. Europa ist damit auf sich allein gestellt und muss darauf eine Antwort finden, so rasch und so konkret wie möglich.
Europa rüstet auf – Kommt so der Frieden?
Abschrecken und Verteidigen sind die Losung der Stunde. Von einer Zeitenwende ist die Rede. Doch können Waffen wirklich Frieden garantieren? Katja Gentinetta in der Sternstunde Philosophie.
Brandmauern gelten den Prinzipien des demokratischen Rechtsstaats
Extreme Parteien links und rechts der Mitte feiern in ganz Europa Erfolge. Den Wählerwillen zu ignorieren aber wäre falsch. Hingegen sollten jene Parteien, die eine solide Regierung bilden wollen, die Themen ernst nehmen, die die Wahlerfolge begründen - und dafür auch die eigenen Tabus hinterfragen.
Der Wert universeller Werte
Der Westen sollte sich vom Vorwurf doppelter Standards nicht ins Bockshorn jagen lassen, sondern mit den Ländern des globalen Südens in einen offenen Diskurs treten. Unsere zentralen Prinzipien liegen im Interesse aller.
Putins Gehilfen
In der Debatte über die Schweizer Neutralität übernehmen links wie rechts Argumente des Kremls. Die Position der NATO-Trittbrettfahrer birgt erhebliche Risiken.
Mitleid als Vorwand
Der mörderische Überfall auf israelische Bürger löste besonders unter jungen Menschen einer Welle der Solidarität aus – und zwar mit den Tätern. Warum?
80 Jahre D-Day: Es geht nicht um Frieden, sondern um Freiheit
Die Toten in der Ukraine sind weit weg. Der Krieg geht uns nichts an. Es zählt allein unser Wohlbefinden. Diese Realitätsverweigerung des Westens gefährdet unsere Demokratie und unsere Freiheit.
Eine gefährliche Mischung
Demokratie, Freiheit, Sicherheit, Wohlstand – diese Errungenschaften des Westens sind manchen Ideologen egal. Das müssen wir wohl hinnehmen. Nun aber könnten sie als Putins nützliche Idioten den Kriegsverlauf in der Ukraine beeinflussen.
Wie viel Mut ist Pflicht?
Widerstand kann ein totalitäres Regime schwächen oder sogar zu Fall bringen. Aber dürfen wir die dafür nötige Risikobereitschaft von anderen Menschen einfordern?