Krieg in der Ukraine: Ein Weckruf für die liberale Demokratie
Die liberale Demokratie ist nicht am Ende, wohl aber die Vorstellung, dass ihre Werte – Freiheit, politische Rechte und ein verlässlicher Rechtsstaat – geschenkt und gegeben seien. Wer auch in Zukunft in einer liberalen Demokratie leben will, muss in diesen Tagen auf schmerzhafte Weise erkennen, dass es keine Freiheit ohne Sicherheit gibt und keine Rechte ohne Macht. Wer seine Werte nicht verteidigen kann, wird mit ihnen untergehen. Katja Gentinetta zum Ukraine-Krieg in der Schweiz am Wochenende.
Ungebremster Datenhunger: Die schöne Welt des Metaverse löst nicht nur Euphorie aus
In Expertenkreisen gehen die Meinungen darüber auseinander, was Mark Zuckerbergs Metaverse, die neue Generation virtueller Realitäten, sein wird und kann. Die Wirtschaftskolumne in der NZZ am Sonntag.
Am besten durchs Leben kommt, wer einen Plan hat, aber nicht verbissen daran festhält
Die Pandemie zwingt uns, den eigenen Lebensplan genauer zu betrachten. Haben wir überhaupt einen? Und wenn ja, müssen wir ihn unbedingt umsetzen? Die Wirtschaftskolumne in der NZZ am Sonntag.
RAI Süd-Tirol mit Katja Gentinetta
In der Sendung Treffpunkt auf RAI Süd-Tirol geht Katja Gentinetta der Frage nach Demokratie in Corona-Zeiten nach.
Firmen sollten die Covid-Zertifikate ihrer Mitarbeitenden kontrollieren dürfen
In den Betrieben soll die Impfpflicht nicht einfach von oben verordnet werden. Sondern erst dann, wenn sie im Betrieb auf breite Zustimmung stösst. Die Wirtschaftskolumne in der NZZ am Sonntag.
Wieso Impfskepsis nichts mit Liberalismus zu tun hat
Jeder hat gewisse Freiheiten, muss dafür aber auch die Konsequenzen tragen. Einen klaren Grund für eine Freiheitseinschränkung gibt es: Schaden für andere zu verhüten. Die Wirtschaftskolumne in der NZZ am Sonntag.
Absolute Souveränität ist eine Illusion
Die globalisierte Welt zeigt das deutlich. Doch die nationalstaatliche Souveränität wird deswegen längst nicht überflüssig.
«Das ist absurd und vollkommen übertrieben»
Politikphilosophin Katja Gentinetta spricht über Diktatur-Vorwürfe in der Coronakrise, über die Ziele des chinesischen Machtapparats und die Gefahren des Totalitarismus.
Der Totalitarismus lauert überall
Max Imboden warnte 1963 vor der Bedrohung der Freiheit von aussen und innen. Seine Analyse könnte aktueller nicht sein. Der Essay von Katja Gentinetta in der Jubiläumsausgabe von Schweizer Monat.
Machterhaltung als System
Die an das Publikum im eigenen Land gerichtete Propaganda Chinas ist auch ein Weckruf für den Westen. Die Führung in Peking ist darauf angewiesen, nicht nur erfolgreich zu sein, sondern auch positiv wahrgenommen zu werden. Die Wirtschaftskolumne in der NZZ am Sonntag.
Der Burka-Entscheid oder die Kunst der Unterscheidung
Die Politikphilosophin Katja Gentinetta sagt, das knappe Ja an der Urne zeige, dass Feminismus und Liberalismus gerade noch gesichert, aber keineswegs garantiert seien. Hier mein abschliessender Artikel zur Volksabstimmung vom 7. März 2021 auf swissinfo.
Das «Burkaverbot» und die ins Gegenteil verkehrten Anliegen des Feminismus
Dass wir ausgerechnet zum 50. Geburtstag des Frauenstimmrechts über ein «Verhüllungsverbot» abstimmen, mag ein Zufall sein. Die Tatsache aber, dass es selbst feministische Gegnerinnen dieses Verbots, das eigentlich der Burka gilt, gibt, muss uns zu denken geben. Der Gastkommentar von Katja Gentinetta in der NZZ.