Untergräbt der globale Finanzmarktkapitalismus unsere Werte?

Forum Universität und Gesellschaft, Bern Der Finanzsektor hat mit einem Vertrauensverlust zu kämpfen, die Wirtschaft steht unter Generalverdacht. Doch wer ist „der globale Finanzmarktkapitalismus“? Und auf welche Weise können wir Individuen und Unternehmen verantwortlich machen? Ein Referat über unsere Werte und die Frage, wer sie schafft und wer sie verrät.

Was folgt auf den Pumpkapitalismus? /6

Die Finanzkrise ist nicht bloss eine Krise der Finanzmärkte, sondern auch eine Infragestellung des Verhältnisses von Wirtschaft und Politik. Im Kern muss von einer Krise des Ökonomismus gesprochen werden – einer Denkweise, die nahezu alles nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu beurteilen versucht. Der Bericht zur Veranstaltung mit Roger de Weck im Rahmen der Gesprächsreihe „Money Forum“ der Sunflower Foundation, Zürich.

Was folgt auf den Pumpkapitalismus? /5

Die Überschuldung von Staaten spiegelt sich in der Verschuldung der Haushalte wieder – allerdings mit umgekehrtem Vorzeichen. Offenbar sind Menschen durchaus fähig, ihr Konsum- und Sparverhalten an die Wirtschaftspolitik ihres Landes anzupassen und selbst für sich vorzusorgen, wenn der Staat dies nicht tut. Der Bericht zur Veranstaltung mit Monika Bütler im Rahmen der Gesprächsreihe „Money Forum“ der Sunflower Foundation, Zürich.

Über die Tücken der Intuition

Sternstunde Philosophie, Schweizer Fernsehen Intuitionen führen die Menschen gerne in die Irre, insbesondere wenn sie komplexe Situationen beurteilen und Entscheide fällen müssen. Um dies zu korrigieren, verfügen wir jedoch über innere Kontrollmechanismen und vor allem die Gabe, Entscheide zu reflektieren und vermeintlich Bekanntes zu hinterfragen. Ein Gespräch mit dem Psychologen und WirtschaftsnobelpreisträgerDaniel Kahneman.

Demokratie und Europäische Union

Europa befindet sich – wieder einmal und immer wieder – im Umbruch. Euro-Krise, Fiskalpakt, Rettungsschirm, nationale Verfassungsänderungen und weitere Massnahmen sollen die Union stärken. Befindet sich die EU auf dem Weg zu einer Politischen Union? Gibt es historische Parallelen zur politischen Integration der Schweiz? Wie ertragen die parlamentarischen Demokratien und ihre Bürgerinnen den zunehmenden Druck der Finanzmärkte und EU-Gremien? Eine Diskussion im Rahmen der Aarauer Demokratietage 2013.

Was folgt auf den Pumpkapitalismus? /4

Übermässige Verschuldung bzw. das Eingehen ungedeckter Verpflichtungen beraubt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ihres Handlungsspielraums. Und sie leistet dem «moral hazard» – der Verführung zu noch mehr Fahrlässigkeit – Vorschub. Der Bericht zur Veranstaltung mit Peter Siegenthaler im Rahmen der Gesprächsreihe "Money Forum" der Sunflower Foundation, Zürich.

Regionale Wirtschaftsräume: Erfolgsrezept oder Illusion?

Liechtenstein-Dialog 2013; Vaduz Welches sind die Voraussetzungen funktionsfähiger Wirtschaftsräume? Wie können sie sich als Standort abgrenzen und wettbewerbsfähig sein und sich dennoch in die globalen Wertschöpfungsketten eingliedern? Ein Schlusskommentar zu den Diskussionen in Vaduz.

Leben ohne Zins und Wachstum

Vieles spricht dafür, dass Wirtschaftswachstum und materieller Wohlstand in den früh industrialisierten Ländern künftig stagnieren oder sogar sinken werden. Wie wirkt dies auf die Geld- und Kreditwirtschaft? Und wie reagiert der Mensch auf solche Perspektiven? – Ein Gespräch an der Konferenz der Stiftung Denkwerk Zukunft, Berlin.

Vertrauen & Sicherheit

KION Veranstaltung Wirtschaft & Philosophie Vertrauen, so sagt man, gibt Sicherheit, ist das Fundament der Gesellschaft und das Kapital der Institutionen. Derzeit sind die Worte Unsicherheit und Vertrauensschwund jedoch allgegenwärtig. Wie kann man sich dennoch darauf berufen? Ein Gespräch.

Altersvorsorge der Zukunft: eine historische Herausforderung

Raiffeisen Bank, Winterthur In welche Richtung entwickelt sich unsere Gesellschaft? Wohin treibt die Wirtschaft? Und was haben wir von der Politik zu erwarten? Drei Trends, die sich auch auf unsere Altersvorsorge auswirken – und zeigen, dass wir mit Reformen nicht bis 2020 warten können, wie dies die Politik suggeriert. Ein Referat mit Analyse und Lösungsvorschlag.

Saskia Sassen: Globale Nomadin

Sternstunde Philosophie, Schweizer Fernsehen Global Cities sind die Steuerungszentren der Weltwirtschaft, aber Nationalstaaten treiben die Globalisierung auch von sich aus weiter. EinGespräch mit der weltweit führenden Soziologin Saskia Sassen über ihr Leben und die Globalisierung.

Hunger: Zu wenig Nahrung oder ungerechte Verteilung?

Sternstunde Philosophie, Schweizer Fernsehen Auf unserer Erde leben 7 Milliarden Menschen. Gemäss UNO könnten wir 12 Milliarden ernähren; dennoch leidet 1 Milliarde an Hunger. Was sind die Gründe für diese Diskrepanz? Nach dem Film "Hunger: Genug ist nicht genug" von David Syz eine Debatte mit Franz Fischler, dem ehemaligen EU-Landwirtschaftskommissar, und Philipp Aerni, Agrarökonom.

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