Hat «Swiss Finance» Zukunft?
Beobachter und Branchenvertreter sehen den Finanzsektor vor einer historischen Zäsur, wo nur überlebt, wer sein Geschäftsmodell grundlegend überdenkt. Stimmt diese Diagnose? Und wenn ja, was heisst das für den Finanzplatz Schweiz, welcher einen wesentlichen Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung und Beschäftigung leistet? Katja Gentinetta führt durch die Veranstaltung am UBS International Center of Economics in Society.
Blick in den Abgrund: 10 Jahre Weltfinanzkrise
Was waren die Ursachen der Finanzkrise? Welche Lektionen hat man gelernt? Wie wirkt sich die Liquiditätsschwemme bis heute aus und was folgt auf das Nullzins-Malaise? Ausserdem: Stehen wir vor einem erneuten Einbruch? Ein Gespräch mit dem Schweizer Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann in NZZ Standpunkte.
«Ich frage mich, ob nicht der Mittelstand die Kosten wird tragen müssen»
Das Nein zur USR III ist eine «historische» Niederlage für die Bürgerlichen und die Wirtschaft. Die Politikphilosophin Katja Gentinetta fordert ein verstärktes Engagement der Unternehmer. Sie müssten vermehrt mit ihrer Belegschaft reden. Ein Interview in Watson.
Genossenschaften: Identität und Differenz
Insbesondere seit der Finanz- und Wirtschaftskrise erleben Genossenschaften eine Renaissance. Sie haben den Ruf, weniger gewinnorientiert zu sein und näher an den Menschen. Stimmt das? Was sind Genossenschaften und worauf gründet ihre Identität und Differenz? Eine Diskussion anlässlich der internationalen Genossenschaftstagung in Luzern.
Vom BIP und BIG: Das Bruttoinlandglück und andere Verheissungen
Wie messen wir unseren Wohlstand? Und was ist er uns wirklich wert? In einer Zeit, in der immer mehr Länder dazu übergehen, das Wohlbefinden ihrer Gesellschaft umfassender zu messen, stellen sich Fragen bezüglich der Zuständigkeit des Staates für Glück und Gerechtigkeit. Ein Referat an einem Wirtschaftsforum der Zentralschweiz.
Ethik kann man nicht verordnen
Was macht eine politische Philosophin? Steckt die Schweiz in einer Krise? Fehlt es in Wirtschaft und Politik an Ethik? – Ein Interview in der Neuen Luzerner Zeitung.
Mythos Unabhängigkeit – Stärke Offenheit: welche Identität?
Souveränität und Neutralität gehören ganz wesentlich zum Selbstverständnis der Schweiz. Beide Eigenschaften hat die Schweiz jedoch nicht nur sich selbst zu verdanken. Und sie stehen in starkem Kontrast zur wirtschaftlichen Offenheit der Schweiz. Angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen stellt sich die Frage, wie sich die Schweiz der Globalisierung stellen will und was dies für ihre Identität bedeutet. Ein Referat auf dem Podium Interface der Fachhochschule Nordwestschweiz.
Welche UnternehmerInnen braucht das Land?
Der globale Wettbewerb hat die Arbeitswelt verändert. Traditionelle Branchen und Betriebe befinden sich im Wandel - und neue sollten gegründet werden. Fehlt es nicht an den guten Ideen, sondern an mutigem Unternehmergeist? Warum sind Standorte wie das Silicon Valley oder Singapur so erfolgreich? Was zeichnet eine dynamische und innovative Wirtschaftsregion aus? Ist es in Österreich noch attraktiv, sich selbständig zu machen? Der „Talk im Hangar 7“ in Salzburg.
Wir sollten den Menschen mehr zutrauen.
Wenn die Philosophin Katja Gentinetta und der Betriebswirtschaftsprofessor Norbert Thom über die Wirkung von Menschen und Organisationen diskutieren, wird eines klar: Wir sollten den Menschen viel mehr zutrauen. Ein Expertengespräch im Jahresmagazin der Stiftung Terra Vecchia.
Silent Shift or Back to the Roots?
Alles fliesst - immer. Und dennoch befindet sich die Welt seit dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 in einem starken Umbruch. Ein Referat im Rahmen des Anlegerseminars der Bank J. Safra Sarasin in Interlaken über die Veränderungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und über die Frage, in welche Richtung sie deuten.
Der Mut zur eigenen Meinung
Norbert Bolz gehört zu den provokativsten Philosophen der Gegenwart. Er ist für die Marktwirtschaft, gegen einen grosszügigen Wohlfahrtsstaat und für traditionelle Familienstrukturen. Ein Gespräch mit dem streitbaren Denker über die Widersprüche der modernen Gesellschaft.
Moral und Verantwortung
Vertrauensverlust und Orientierungslosigkeit, aber auch eine stärkere Bürgerbeteiligung sind Phänomene, die seit der Finanz- und Wirtschaftskrise weitherum spürbar sind. Ein Gespräch über Moral und Verantwortung, Sinn und Ordnung mit Richard David Precht, Heiko Starossom und Joachim Treusch im Rahmen des Dialogs am Brill der Sparkasse Bremen.