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Zeitungen, Magazine, Radio, TV und Social Media sind eine unendliche Quelle für Informationen und Meinungen; für eine funktionierende Demokratie sind sie unverzichtbar. Große Keynotes, öffentliche Podien, aber auch Referate in einer kleineren Öffentlichkeit sind für die gesellschaftspolitische Auseinandersetzung von essentieller Bedeutung.
Seit Beginn ihrer beruflichen Laufbahn steht Katja Gentinetta in der Öffentlichkeit. Heute zählt sie zu den wichtigen Stimmen in der Schweiz. Seit über 10 Jahren schreibt Katja Gentinetta regelmässige Kolumnen, zunächst für die Aargauer Zeitung, dann im Wirtschaftsteil der NZZ am Sonntag und gegenwärtig für das Magazin Pragmaticus. Als langjährige TV-Moderatorin der Sternstunde Philosophie am Schweizer Fernsehen und der NZZ Standpunkte führte Katja Gentinetta ausserdem unzählige ausführliche Gespräche mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Sie führt diese Art von Tätigkeit heute weiter als Gastgeberin der SIAF-Talks.
80 Jahre D-Day: Es geht nicht um Frieden, sondern um Freiheit
Die Toten in der Ukraine sind weit weg. Der Krieg geht uns nichts an. Es zählt allein unser Wohlbefinden. Diese Realitätsverweigerung des Westens gefährdet unsere Demokratie und unsere Freiheit.
Der Sieg der Lüge
Fake News und Lügen von Politikern wären durch die Realität ganz einfach aufzudecken. Aber immer mehr Menschen dringen gar nicht mehr durch zur Realität – und genau das ist auch das Kalkül von Politikern wie Wladimir Putin oder Donald Trump.
Putin erfordert Europas volle Schlagkraft
Europa kann nur vereint und mit der Bündelung aller Kräfte den Vormarsch Russlands in der Ukraine stoppen. Wenn der Kontinent nach außen zersplittert auftritt, wird er von den anderen Großmächten zerrieben.
Wenn der Politiker zum Psychologen wird
Brexit, Trump, Terror und Traumata – viele Phänomene des öffentlichen Lebens sind nur mit einem Übermaß an Gefühlen zu erklären. Dieser Herausforderung sollte sich die Politik konsequenterweise mit einer Methode aus der Psychologie entgegenstellen.
Schweiz: Die Souveränität neu denken
Ein neues Verständnis von Souveränität tut not. Aber wie kommen wir da hin? Wir sind am Ende eine Ära der Ideale und Illusionen - sage ich. In diesem Referat spreche ich dafür, was das für die Demokratie und die Frage nach der Souveränität bedeutet.
Eine gefährliche Mischung
Demokratie, Freiheit, Sicherheit, Wohlstand – diese Errungenschaften des Westens sind manchen Ideologen egal. Das müssen wir wohl hinnehmen. Nun aber könnten sie als Putins nützliche Idioten den Kriegsverlauf in der Ukraine beeinflussen.
Ist die Welt aus den Fugen?
Im Nahen Osten und in der Ukraine herrscht Krieg, der Klimawandel macht vielen Menschen Angst und viele fragen sich, wie sie Miete und Krankenkasse zahlen sollen. Wie gehen die Menschen damit um? Wird wirklich alles schlimmer? Was gibt Mut und Hoffnung? Katja Gentinetta im SRF Club.
Frau sein ganz ohne Lasten
In der Modemetropole Paris gockeln irritierend viele Burschen in Make-up, Mieder und Rock herum. Ist das nun „kulturelle Aneignung“?
Europas neue Werte und Wertigkeiten
Nach Russlands Angriff auf die Ukraine muss sich das militärisch und ökonomisch machtlose Europa neu erfinden: Welche Werte künftig dennoch eine Rolle spielen.
Wie viel Mut ist Pflicht?
Widerstand kann ein totalitäres Regime schwächen oder sogar zu Fall bringen. Aber dürfen wir die dafür nötige Risikobereitschaft von anderen Menschen einfordern?
Die Auszeit ist zu Ende
Keine Prognose für 2030, aber eine Feststellung: Die Auszeit, die wir erst im Nachhinein als Friedensdividende erkannten, ist zu Ende.
Machen Sie doch einmal Pause!
Die Muße ist seit der Industrialisierung in Verruf geraten. Aber wir brauchen sie, um der Welt und uns selbst wieder einen Sinn zu geben. Gender, Woke, Autoritarismus, Krieg...