Blog2023-03-07T23:26:18+02:00

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Zeitungen, Magazine, Radio, TV und Social Media sind eine unendliche Quelle für Informationen und Meinungen; für eine funktionierende Demokratie sind sie unverzichtbar. Große Keynotes, öffentliche Podien, aber auch Referate in einer kleineren Öffentlichkeit sind für die gesellschaftspolitische Auseinandersetzung von essentieller Bedeutung.

Seit Beginn ihrer beruflichen Laufbahn steht Katja Gentinetta in der Öffentlichkeit. Heute zählt sie zu den wichtigen Stimmen in der Schweiz. Seit über 10 Jahren schreibt Katja Gentinetta regelmässige Kolumnen, zunächst für die Aargauer Zeitung, dann im Wirtschaftsteil der NZZ am Sonntag und gegenwärtig für das Magazin Pragmaticus. Als langjährige TV-Moderatorin der Sternstunde Philosophie am Schweizer Fernsehen und der NZZ Standpunkte führte Katja Gentinetta ausserdem unzählige ausführliche Gespräche mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Sie führt diese Art von Tätigkeit heute weiter als Gastgeberin der SIAF-Talks.

100 Jahre Einsamkeit – Russland seit 1917

Die russische Oktoberrevolution von 1917 gehört zu den wichtigsten politischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts. Aus dem Staatsstreich einer radikalen linken Avantgarde entwickelte sich ein totalitäres Macht- und Gewaltsystem, das die Welt jahrzehntelang in Atem hielt. Mit dem Sturz der Sowjetunion 1991 schien der Spuk ein Ende zu haben. Doch zerschlugen sich unter Putin die Hoffnungen auf Eintracht in einem gemeinsamen europäischen Haus. NZZ Standpunkte mit dem St. Galler Slawisten und Russlandkenner Ulrich Schmid.

Es geht nicht nur um das Amt

Hört man die Unkenrufe auf einen möglichen Wechsel von Bundesrat Berset ins Aussenministerium, könnte man meinen, ein Aussenminister mache die Aussenpolitik allein - und kein Dossier sei den bürgerlichen Parteien wichtiger als die Europapolitik. Beides ist nicht der Fall. Ein Kommentar in der AZ Nordwestschweiz.

Noch mehr Merkel? – Deutschland hat die Wahl

In einem von Populismen durchgeschüttelten Europa stellt Deutschland noch immer eine verlässliche Grösse dar. Die Aufmerksamkeit ist daher hoch, wenn am 24. September der neue Bundestag gewählt wird. Erwartet wird eine Weiterführung des «Systems Merkel», das zwar Stabilität garantiert, aber auch eine Alternativlosigkeit entfaltet, die einer freiheitlichen politischen Kultur zuwiderläuft. NZZ Standpunkte mit dem deutschen Staats- und Verfassungsrechtler Udo di Fabio.

Worum es im Kern geht

Unter diesem Titel erscheinen im Oktober meine politikphilosophischen Essays 2011-2017 bei NZZ Libro.

Weltpolitik ohne Kompass

Die jüngste Schlappe in Grossbritannien für Theresa May, der Coup von Emmanuel Macron in Frankreich, die schicksalshafte Wahl von US-Präsident Donald Trump: Die Weltpolitik wird regelmässig erschüttert. Konstant scheint einzig die Inkonstante. Ein Gespräch im SRF Club über unser Leben in einem Zeitalter der radikalen Ungewissheit.

China – Anatomie einer Weltmacht

Die Einigung Chinas und sein Aufstieg zur Weltmacht gehört zu den Kernentwicklungen unserer Epoche. Ein Gespräch mit dem China-Kenner Helwig Schmidt-Glintzer in NZZ Standpunkte.

Islam und Islamkritik

Hamed Abdel-Samad ist ein profilierter Kritiker des Islamismus wie des Islam. Als ehemaliger Muslimbruder kennt er den Jihadismus von innen. Angesichts des grassierenden jihadistischen Terrors diagnostiziert Abdel-Samad eine Gewaltbereitschaft, die im Koran selber durch die Verbindung von Religionsstiftung und Machtpolitik angelegt sei. Er hält es an der Zeit, das Buch einer neuen Lesart zuzuführen. Ein äusserst lehrreiches Gespräch in NZZ Standpunkte.

Wolf Biermann – ein deutschdeutsches Leben

Der Liedermacher und Poet Wolf Biermann ist ein eminenter Zeuge des 20. Jahrhunderts. Als bekennender Kommunist war er lange der Barde der DDR und der wirkungsmächtigste Poet der deutschen Teilung. In Biermanns Autobiographie wird offenbar, welche Faszination vom Kommunismus ausging und welche Abgründe sich mit ihm verbanden. NZZ Standpunkte mit dem deutschen Liedermacher Wolf Biermann über seine prägende Hamburger Kindheit, sein Leben in der DDR zwischen Anpassung und Widerstand sowie seine geistige Befreiung nach 1989.

Haben Unternehmen eine Heimat?

Die Globalisierung öffnet Firmen die Grenzen und ermöglicht einen ungebremsten Waren- und Kapitalverkehr. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Nachteile diese Entwicklung mit sich bringt. Eine Diskussion mit Katja Gentinetta, Co-Autorin des gleichnamigen Buches, Rolf G. Schmid, dem ehemaligen CEO des Outdoorbekleidungsunternehmens Mammut, und dem Generalsekretär der Gewerkschaft VPOD, Stefan Giger im Theater Tuchlaube Aarau.

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