Blog2023-03-07T23:26:18+02:00

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Zeitungen, Magazine, Radio, TV und Social Media sind eine unendliche Quelle für Informationen und Meinungen; für eine funktionierende Demokratie sind sie unverzichtbar. Große Keynotes, öffentliche Podien, aber auch Referate in einer kleineren Öffentlichkeit sind für die gesellschaftspolitische Auseinandersetzung von essentieller Bedeutung.

Seit Beginn ihrer beruflichen Laufbahn steht Katja Gentinetta in der Öffentlichkeit. Heute zählt sie zu den wichtigen Stimmen in der Schweiz. Seit über 10 Jahren schreibt Katja Gentinetta regelmässige Kolumnen, zunächst für die Aargauer Zeitung, dann im Wirtschaftsteil der NZZ am Sonntag und gegenwärtig für das Magazin Pragmaticus. Als langjährige TV-Moderatorin der Sternstunde Philosophie am Schweizer Fernsehen und der NZZ Standpunkte führte Katja Gentinetta ausserdem unzählige ausführliche Gespräche mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Sie führt diese Art von Tätigkeit heute weiter als Gastgeberin der SIAF-Talks.

Digitaler Backlash?

Wird heute über Besetzung von Verwaltungsräten diskutiert, geht es bereits nicht mehr um mehr Frauen, sondern um junge, digital versierte Männer. - Warum mich das ungute Gefühl beschleicht, die Digitalisierung drohe, diese Entwicklung wieder zurückzuwerfen.

Das Internet und die neue Medien-Unordnung

Das Internet hat die Medienwelt fundamental verändert. Gab es früher Nachrichtenmonopole, kann sich heute jeder via die sozialen Medien selber in Szene setzen. Die Folge sind kakophonische Meinungsvielfalt und gezielte Stimmungsmache, auf deren Basis politische Unrast gedeiht. Die Informationsgesellschaft droht in eine Desinformationsgesellschaft zu kippen. NZZ Standpunkte  mit dem deutschen Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen.

FDP Schweiz: Kein Fortschritt ohne Freiheit

Die Epoche der freisinnigen Hegemonie in der Schweiz ist lange vorbei. Parallel zum Aufstieg der SVP begann in den 90-Jahren der schleichende Niedergang der FDP. Doch heute wittert die Partei nach Wahl- und Abstimmungssiegen Morgenluft. In einer immer komplexeren Welt scheint politischer Realismus wieder mehr gefragt als Stimmungsmache rechter und linker Provenienz. NZZ Standpunkte mit der FDP-Parteipräsidentin Petra Gössi.

Zuger Dialog mit Katja Gentinetta

Nach Finanz-, Wirtschafts- und Flüchtlingskrise stecken wir in einer Krise der Demokratie. Zur Debatte stehen nicht nur Freihandel und internationale Kooperation, sondern auch unsere eigenen politischen und gesellschaftlichen Institutionen. Die politische Philosophie bietet Grundsätze, an denen zu orientieren sich immer noch lohnt. Referat und Gespräch am Zuger Dialog vom 24. Oktober 2017.

Am runden Tisch

Ob Unternehmenssteuer oder Altersvorsorge: In der Schweiz scheitern wichtige Reformen. Wieso? Liegt das Problem bei Politikern, bei Parteien – oder bei Medien, welche Politik immer stärker boulevardisieren und personalisieren? Die Diskussion in der SRF Arena.

100 Jahre Einsamkeit – Russland seit 1917

Die russische Oktoberrevolution von 1917 gehört zu den wichtigsten politischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts. Aus dem Staatsstreich einer radikalen linken Avantgarde entwickelte sich ein totalitäres Macht- und Gewaltsystem, das die Welt jahrzehntelang in Atem hielt. Mit dem Sturz der Sowjetunion 1991 schien der Spuk ein Ende zu haben. Doch zerschlugen sich unter Putin die Hoffnungen auf Eintracht in einem gemeinsamen europäischen Haus. NZZ Standpunkte mit dem St. Galler Slawisten und Russlandkenner Ulrich Schmid.

Es geht nicht nur um das Amt

Hört man die Unkenrufe auf einen möglichen Wechsel von Bundesrat Berset ins Aussenministerium, könnte man meinen, ein Aussenminister mache die Aussenpolitik allein - und kein Dossier sei den bürgerlichen Parteien wichtiger als die Europapolitik. Beides ist nicht der Fall. Ein Kommentar in der AZ Nordwestschweiz.

Noch mehr Merkel? – Deutschland hat die Wahl

In einem von Populismen durchgeschüttelten Europa stellt Deutschland noch immer eine verlässliche Grösse dar. Die Aufmerksamkeit ist daher hoch, wenn am 24. September der neue Bundestag gewählt wird. Erwartet wird eine Weiterführung des «Systems Merkel», das zwar Stabilität garantiert, aber auch eine Alternativlosigkeit entfaltet, die einer freiheitlichen politischen Kultur zuwiderläuft. NZZ Standpunkte mit dem deutschen Staats- und Verfassungsrechtler Udo di Fabio.

Worum es im Kern geht

Unter diesem Titel erscheinen im Oktober meine politikphilosophischen Essays 2011-2017 bei NZZ Libro.

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