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Zeitungen, Magazine, Radio, TV und Social Media sind eine unendliche Quelle für Informationen und Meinungen; für eine funktionierende Demokratie sind sie unverzichtbar. Große Keynotes, öffentliche Podien, aber auch Referate in einer kleineren Öffentlichkeit sind für die gesellschaftspolitische Auseinandersetzung von essentieller Bedeutung.
Seit Beginn ihrer beruflichen Laufbahn steht Katja Gentinetta in der Öffentlichkeit. Heute zählt sie zu den wichtigen Stimmen in der Schweiz. Seit über 10 Jahren schreibt Katja Gentinetta regelmässige Kolumnen, zunächst für die Aargauer Zeitung, dann im Wirtschaftsteil der NZZ am Sonntag und gegenwärtig für das Magazin Pragmaticus. Als langjährige TV-Moderatorin der Sternstunde Philosophie am Schweizer Fernsehen und der NZZ Standpunkte führte Katja Gentinetta ausserdem unzählige ausführliche Gespräche mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Sie führt diese Art von Tätigkeit heute weiter als Gastgeberin der SIAF-Talks.
Die Briten sind mutig – oder eher übermütig?
Der Brexit, Grossbritanniens Austritt aus der EU, wird grosse Auswirkungen auf die Schweiz haben, ist sich die Freitagsrunde einig. Für eine einvernehmliche Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative reiche die Zeit nun sicher nicht mehr. – Meine Meinung in der SRF4 Freitagsrunde.
Gestern war gut, morgen wird anders
Wer in der Vergangenheit erfolgreich war, tut gut daran, sich nicht auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Denn Märkte bewegen und Strukturen verändern sich – schneller denn je! Unternehmen, die nicht genauso dynamisch auf Veränderungen reagieren, verlieren den Anschluss. Sie müssen bewährte Strukturen über Bord werfen, laufend neue Geschäftsmodelle angehen und sich dabei auf das Wesentliche konzentrieren. Kurz: sich ständig neu erfinden. Doch wie gelingt der Schritt aus der Komfortzone von gestern zum Neuland von morgen? Ein Inputreferat am SEF 2016 für die anschliessende Diskussion.
Wird die SP eher wieder eine sozialdemokratische Linie fahren?
Oder ob die SP bei der linken Linie bleibe, fragte sich Katja Gentinetta in der SRF4 Freitagsrunde. Die Partei hat sich Anfang Woche zur Oppositionspolitik bekannt. Die Runde traut dieser Taktik nicht.
Bedingungsloses Grundeinkommen zum Zweiten
Eine Podiumsdiskussion im Zürcher Kaufleuten - „Utopisten gegen Realisten“, wie der Tages Anzeiger titelte - bei der das Publikum hörbar auf Seiten der Initianten stand.
Mythen der Wahrheit
Wer definiert, regiert. Wie sind Wahrheiten gebaut? Welchen Ansprüchen werden sie gerecht? Welche Zweifel sind möglich? Wer glaubt wem, warum? Warum nicht? Eine Diskussion an der Appenzeller Kulturlandsgemeinde.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle?
Dass wir über ein bedingungsloses Grundeinkommen diskutieren müssen, ist einer Gruppe von Utopisten zu verdanken. Weil jedoch eine Abstimmung über Volksinitiative bevorsteht, ist die Debatte führen. Hier mein Beitrag im SRF Club vom 26. April 2016.
Zwei Wolfsrudel gefährden das BIP der Schweiz nicht
Der Wildtierspezialist in der Runde versteht die Angst vor dem Wolf nicht, andere am Tisch schon. Aber der Fall von Wilderei diese Woche war nicht das relevanteste Thema in der SRF4 Freitagsrunde. Nur das letzte.
Haben Unternehmen eine Heimat?
von Katja Gentinetta und Heike Scholten NZZ libro, März 2016
Welches Land wollen wir sein?
Welches Land wollen wir sein? In welcher Gesellschaft will ich leben? – Auf die Frage, wie wir auf die Migrationsströme reagieren sollen, antworte ich: In einer offenen, aber ebenso selbstbewussten Gesellschaft, die um ihre Errungenschaften weiss und diese nicht so einfach preisgeben will. Eine Reflexion zur offenen Gesellschaft - und zu Grenzen, Institutionen und Lösungsansätzen. Vorgetragen an einer öffentlichen Debatte zur Migration im Grossmünster Zürich, publiziert in der NZZ vom 10.2.2016.
Sonderzug abgefahren? Die Schweiz und das Ende der Souveränität
Kleines Land, gross in Sorge: Angesichts der SVP-Initiative «Schweizer Recht statt fremde Richter» und der engen Verflechtungen durch die Globalisierung stellt sich die Frage: Wie souverän kann ein Nationalstaat heute funktionieren? Eine Diskussion auf SRF 2, Kontext.
Das ist keine Zumutung!
Was im Rahmen sozialstaatlicher Leistungen in Form von Gegenleistungen oder Entgegenkommen zumutbar ist, wird nie abschliessend definiert werden können. Umso wichtiger ist der verantwortungsvolle Umgang mit den vorhandenen Ermessensspielräumen. Am Ende ist der Einzelne – ob Amtsinhaber oder Betroffener – auf seine eigene Urteilsfähigkeit angewiesen. Ein Beitrag in der Zeitschrift SSV.
Bis dann fliesst noch viel Wasser die Aare hinunter
Diese Volksweisheit vermittelt, dass noch viel passieren kann, bis etwas wirklich entschieden wird. In Basel wird dafür der Rhein bemüht, in Zürich die Limmat, im Wallis die Rohne, oder der Rotte, wie die Walliser sagen. In Bern, wo nationale Politik gemacht wird, fliesst tatsächlich viel Wasser die Aare hinunter, bis im Bundeshaus wichtige Entscheide gefällt werden. Ein Gespräch im Echo der Zeit.