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Zeitungen, Magazine, Radio, TV und Social Media sind eine unendliche Quelle für Informationen und Meinungen; für eine funktionierende Demokratie sind sie unverzichtbar. Große Keynotes, öffentliche Podien, aber auch Referate in einer kleineren Öffentlichkeit sind für die gesellschaftspolitische Auseinandersetzung von essentieller Bedeutung.
Seit Beginn ihrer beruflichen Laufbahn steht Katja Gentinetta in der Öffentlichkeit. Heute zählt sie zu den wichtigen Stimmen in der Schweiz. Seit über 10 Jahren schreibt Katja Gentinetta regelmässige Kolumnen, zunächst für die Aargauer Zeitung, dann im Wirtschaftsteil der NZZ am Sonntag und gegenwärtig für das Magazin Pragmaticus. Als langjährige TV-Moderatorin der Sternstunde Philosophie am Schweizer Fernsehen und der NZZ Standpunkte führte Katja Gentinetta ausserdem unzählige ausführliche Gespräche mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Sie führt diese Art von Tätigkeit heute weiter als Gastgeberin der SIAF-Talks.
Was zählt, ist das Spektakel
Über die Verkümmerung der Kultur zur seichten Unterhaltung. Rezension des brillanten, aber etwas überzogenen Essays von Mario Vargas Llosa: "Alles Boulevard - Wer seine Kultur verliert, verliert sich selbst." Suhrkamp, Berlin 2013
The Future of Content is Context
Universität St. Gallen Als Reaktion auf die Komplexität einer globalisierten Welt, in der ein rein disziplinäres Ökonomie- oder Rechtsstudium nicht mehr angemessen ist, hat die Universität St. Gallen das Kontextstudium eingeführt. Gedanken dazu, welche Rolle die Geisteswissenschaften spielen können und wie wichtig Disziplinen übergreifendes Denken ist.
Eine Übung nur für Anwesende
Haben Sie sich schon einmal drei Stunden lang betrachten lassen müssen, ohne selbst etwas zu tun, ausser einfach anwesend zu sein? Die Erfahrung ist einzigartig - und wertvoll. Eine Reflexion im Magazin Vivai.
Demokratie und Europäische Union
Europa befindet sich – wieder einmal und immer wieder – im Umbruch. Euro-Krise, Fiskalpakt, Rettungsschirm, nationale Verfassungsänderungen und weitere Massnahmen sollen die Union stärken. Befindet sich die EU auf dem Weg zu einer Politischen Union? Gibt es historische Parallelen zur politischen Integration der Schweiz? Wie ertragen die parlamentarischen Demokratien und ihre Bürgerinnen den zunehmenden Druck der Finanzmärkte und EU-Gremien? Eine Diskussion im Rahmen der Aarauer Demokratietage 2013.
Mobiliar Akzente 2013: Stadt Land
Kursaal, Bern st die Schweiz ein Land – oder eine Stadt? Eine Frage, die schon aus räumlicher Hinsicht nicht leicht zu entscheiden ist, wird politisch noch viel brisanter. Ist die Identität der Schweiz eine städtische oder eine ländliche? Und wer hat das sagen, wenn es um Entscheide an der Urne geht? Thesen zum Stadt-Land-Graben in der Schweiz – und wie er überwunden werden könnte.
Peter Maurer: Das IKRK und die neue Unübersichtlichkeit
Sternstunde Philosophie, Schweizer Fernsehen Andere Kriege, neue Gegner: Die veränderte Art der Kriegsführung fordert auch das Rote Kreuz heraus. Die Aufgabe, in Kriegszeiten humanitäre Grundsätze durchzusetzen, ist dieselbe geblieben. Ein Gespräch mit dem IKRK-Präsidenten über die 150-jährige Organisation und ihre Zukunft.
Was folgt auf den Pumpkapitalismus? /4
Übermässige Verschuldung bzw. das Eingehen ungedeckter Verpflichtungen beraubt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ihres Handlungsspielraums. Und sie leistet dem «moral hazard» – der Verführung zu noch mehr Fahrlässigkeit – Vorschub. Der Bericht zur Veranstaltung mit Peter Siegenthaler im Rahmen der Gesprächsreihe "Money Forum" der Sunflower Foundation, Zürich.
Selbstverwirklichung gewinnt
Die Sozialversicherungen bauen auf Werten und Normen auf, die zu Beginn des letzten Jahrhunderts galten. Wie hat sich seither die Gesellschaft entwickelt? Ein Essay im Magazin Schweizer Personalvorsorge zu den Auswirkungen des Wertewandels auf den Sozialstaat.
Was folgt auf den Pumpkapitalismus? /3
Wir wissen nicht, was auf uns zukommt – auch in Bezug auf die horrende Verschuldung der Staaten nicht. Dass uns diese Tatsache aber nicht nur verunsichern soll, sondern im Gegenteil unser Handeln und Kooperieren erst ermöglicht, war die zentrale These des Soziologen Dirk Baecker von der Zeppelin University. Der Bericht zur dritten Veranstaltung der Gesprächsreihe "MoneyForum" der Sunflower Foundation, Zürich.
Was die Zeit mit uns macht
Sternstunde Philosophie, Schweizer Fernsehen Das neue Jahr ist noch jung, die Vorsätze sind noch frisch. Sich mehr Zeit zu nehmen für Wichtiges dürfte bei vielen ganz oben auf der Liste stehen. Doch geht das überhaupt in einer Gesellschaft, in der jede Minute zählt? Ein Gespräch mit dem Zeitforscher Marc Wittmann.
Regionale Wirtschaftsräume: Erfolgsrezept oder Illusion?
Liechtenstein-Dialog 2013; Vaduz Welches sind die Voraussetzungen funktionsfähiger Wirtschaftsräume? Wie können sie sich als Standort abgrenzen und wettbewerbsfähig sein und sich dennoch in die globalen Wertschöpfungsketten eingliedern? Ein Schlusskommentar zu den Diskussionen in Vaduz.
Moral für alle
Nordwestschweiz Der ausländische Druck auf das Bankgeheimnis führt notgedrungen zu einer Debatte im Inland: Wie ist hierzulande mit Steuerhinterziehern (oder -betrügern?) zu verfahren? Ein Reflexion über die Frage, ob eine Steueramnestie "für die Kleinen" gerechtfertigt ist.