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Zeitungen, Magazine, Radio, TV und Social Media sind eine unendliche Quelle für Informationen und Meinungen; für eine funktionierende Demokratie sind sie unverzichtbar. Große Keynotes, öffentliche Podien, aber auch Referate in einer kleineren Öffentlichkeit sind für die gesellschaftspolitische Auseinandersetzung von essentieller Bedeutung.
Seit Beginn ihrer beruflichen Laufbahn steht Katja Gentinetta in der Öffentlichkeit. Heute zählt sie zu den wichtigen Stimmen in der Schweiz. Seit über 10 Jahren schreibt Katja Gentinetta regelmässige Kolumnen, zunächst für die Aargauer Zeitung, dann im Wirtschaftsteil der NZZ am Sonntag und gegenwärtig für das Magazin Pragmaticus. Als langjährige TV-Moderatorin der Sternstunde Philosophie am Schweizer Fernsehen und der NZZ Standpunkte führte Katja Gentinetta ausserdem unzählige ausführliche Gespräche mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Sie führt diese Art von Tätigkeit heute weiter als Gastgeberin der SIAF-Talks.
Hunger: Zu wenig Nahrung oder ungerechte Verteilung?
Sternstunde Philosophie, Schweizer Fernsehen Auf unserer Erde leben 7 Milliarden Menschen. Gemäss UNO könnten wir 12 Milliarden ernähren; dennoch leidet 1 Milliarde an Hunger. Was sind die Gründe für diese Diskrepanz? Nach dem Film "Hunger: Genug ist nicht genug" von David Syz eine Debatte mit Franz Fischler, dem ehemaligen EU-Landwirtschaftskommissar, und Philipp Aerni, Agrarökonom.
Was ist Ehre?
Bruderschaft zum Osterlamm, Brig Was ist Ehre? Und was kann sie heute noch bedeuten? Tafelmajor Franziskus Abgottspon wollte seine Rolle mit einer Überraschung schliessen. Eine gehaltene Rede einer (nicht ganz so) ungehaltenen Frau.
Sind wir tolerant genug?
Sternstunde Philosophie, Schweizer Fernsehen Toleranz ist mehr als ein Schlagwort. Sie ist eine politische Tugend, ja ein Kernpostulat moderner Gesellschaften. Seit jeher steht sie zwischen Macht und Moral. Was sind ihre Voraussetzungen und wo stösst sie an Grenzen? Ein Gespräch mit dem Frankfurter Philosophen und Träger des renommierten Leibniz-Preises Rainer Forst.
Warum Naturwissenschaften wichtig sind
Sternstunde Philosophie, Schweizer Fernsehen Wie faszinierend Naturwissenschaften sein können und wie weit damit auch Frauen kommen können, zeigt exemplarisch der Werdegang vonHeidi Wunderli-Allenspach, die erste Rektorin der ETH Zürich. Ein Gespräch mit der Pionierin über ihren Weg in Forschung und Bildung und darüber, warum die Naturwissenschaften zur Allgemeinbildung gehören.
Ökonomie ist nichts als Moral
Sternstunde Philosophie, Schweizer Fernsehen Der 34-jährige Tscheche Tomas Sedlacek, einstiger Berater von Vaclav Havel und von der Yale Economic Review zu einem der „fünf hellsten Köpfe der Ökonomie“ erkoren, packt die Ökonomie an ihren Wurzeln: in den Mythen und der Religion, in Theologie und Philosophie, in Psychologie, Literatur und Film. Ein Streifzug durch die Höhenflüge und Abgründe der Ökonomie. Und dazu eine Sendekritik.
Lars Feld: Europa in der Schuldenfalle
Sternstunde Philosophie, Schweizer Fernsehen Katja Gentinetta spricht mit Lars Feld, einem der weltweit einflussreichsten Ökonomen, über den Ruf nach mehr Demokratie in Europa, die Bringschuld seines Fachs und die Frage, warum wir Klassiker lesen sollten.
Locke, Voltaire, Kant und andere Provokateure
Gedankenfreiheit und Mündigkeit sind nicht allein europäische, sondern universelle Werte. Eine Rezension von Manfred Geiers "Aufklärung - Das europäische Projekt", Rowohlt, Reinbek 2012
Europa: ein Kontinent im Stresstest
Liechtenstein Dialog, Vaduz Die Komplexität der Systeme hat zugenommen und mit ihr die Krisenanfälligkeit. Was müssen Politik und Wirtschaft tun, um die Krise nachhaltig zu bewältigen und die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten? Ein Schlusskommentar zur Tagung.
Urbane Potenziale in der Schweiz
Die Schweiz, ein zersiedeltes Land, steht unter Druck: Immer mehr Menschen müssen sich die knappe Ressource Boden teilen. Gleichzeitig besteht ein grosses Bedürfnis nach Natur. Die geforderte Verdichtung scheitert an Angst und Widerstand. Wie aber bauen sich andere Städte um? Und wäre es nicht an der Zeit, die Natur in die Stadt zu holen? Ein Gespräch mit dem Landschaftsarchitekten Christophe Girot von der ETH Zürich und dem Zukunftsforscher Matthias Hors am Future Forum der Swissbau Basel.
Geld, Macht, Moral
Mechanismen und Machenschaften wie im Fall Hildebrand haben eine lange Tradition. Das goldene Zeitalter von Florenz etwa gipfelte in einer Intrige; Machtkonzentration, Rufmord und Meuchelei waren die Ingredienzien. Sie untergraben die Grundfesten der politischen Kultur. Ein Essay in der NZZ am Sonntag, dazu die Leserbriefe.
Was bringt 2012?
Warum ich dem Appell an einen Wertewandel als Antwort auf die Wirtschaftskrise misstraue. Ein Interview im Tages Anzeiger über das Problem des Bailout, die Occupy-Bewegung und den Nutzen der Philosophie.
Macht und Gerechtigkeit
Sternstunde Philosophie, Schweizer Fernsehen Als Tessiner Staatsanwältin und Bundesanwältin kämpfte sie gegen die Mafia, als Chefanklägerin des UN-Kriegsverbrechertribunals ermittelte sie gegen die Verantwortlichen des Jugoslawien-Kriegs und des Völkermords in Ruanda. Was treibt die forsche Rechtsvertreterin an solche Grenzen? Ein Gespräch mit Carla del Ponte.